Unsere Gemeinde

Die Alevitische Gemeinde Dortmund e.V. wurde 1988 gegründet und hat derzeit über 400 Mitgliedsfamilien. Allein in Dortmund leben schätzungsweise 1.000 Familien alevitischen Glaubens und somit schätzungsweise 5.000 Aleviten. Die Immobilie an der Bayrische Str. 113 wurde 1998 erworben und nach einer fast einjährigen Renovierungszeit bezogen.

Die Alevitische Gemeinde Dortmund ist eine Selbstorganisation, die von den alevitischen Mitgliedern getragen wird und vornehmlich die gelungene Integration und Partizipation der Menschen mit Migrationshintergrund in die Mehrheitsgesellschaft anvisiert. Die Förderung und Unterstützung der über 400 Mitgliedsfamilien in beruflicher, sozialer und politischer Hinsicht ist für die alevitische Gemeinde ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt. Die Gemeinde unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung. Wir bieten unter anderem durch unsere Angebote kindergemäße Entwicklungsmöglichkeiten, gewähren allgemein und individuelle Erziehungshilfen, fördern die Persönlichkeitsentfaltung sowie soziale Verhaltensweisen. Ganz unabhängig von der sozialen Herkunft, Nationalität, sexuellen Neigung und dem religiösem Hintergrund erfahren Nichtmitglieder in unserer Gemeinde die gleiche Annahme und Wertschätzung, wie auch Gemeindemitglieder und Angehörige.

Unsere Ziele sind

Die gegenseitige Akzeptanz und Toleranz der verschiedenen Kulturen ist das Fundament einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft, in der interkulturelle Öffnung und Entwicklung stattfindet. Die Alevitische Gemeinde Dortmund möchte den interkulturellen und interreligiösen Austausch in der Gesellschaft vorantreiben, den Gedanken der Völkerverständigung ausleben und die Aktivitäten und Organisationen von Menschen nichtdeutscher Herkunft untereinander vernetzen. Dabei beabsichtigen wir es, die Ressourcen unserer Mitglieder und Mitmenschen zu erkennen, sie sichtbar zu machen und motivieren sie zum lebenslangen Lernen. Wir engagieren uns im Rahmen unserer Aktivitäten für Frieden, den Umweltschutz, die universellen Menschenrechte und im Allgemeinen für ein solidarisches Miteinander.

Wir versuchen:
kulturelle Vielfalt zu fördern,
Mehrsprachigkeit zu stärken,
verschiedene Glaubensbekenntnisse im Hinblick auf Kommunikation auf der Basis von Offenheit, Transparenz und pluralistischem Miteinander zu unterstützen,
Schulungen für Jung und Alt anzubieten,
Ressentiments abzubauen,
Hilfe zur Selbsthilfe durch vielfältige Angebote (z.B. durch Sozialberatung) zu stärken
die Durchführung des alevitischen Religionsunterrichts an staatlichen Schulen für Kinder und Jugendliche einzusetzen und
Kindertagesangebote für unterschiedliche Glaubensrichtungen darzulegen

Wir streben nach

Wir streben Chancengleichheit und die gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen an, und treten dafür ein, dass die Mitglieder sich politisch engagieren. Unter Integration versteht die alevitische Gemeinde „Die Akzeptanz der Andersheit des Anderen“ (M. Buber) auf Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundkanons. Wir fördern das Zusammenleben von Einheimischen und Einwanderern mit dem Ziel eines besseren Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Herkunft.